Arthrosetherapie
Behandlungen
Die Arthrosetherapie befasst sich mit der gezielten Behandlung von Gelenkverschleiß und den damit verbundenen Beschwerden des Bewegungsapparates. Da sich abgenutzter Knorpel nicht von selbst regeneriert, fokussiert sich Arthrosespezialist Dr. Pittl in Innsbruck auf konservative und regenerative Behandlungen, um operative Eingriffe hinauszuzögern oder gänzlich zu vermeiden.
Arthrose zählt zu den häufigsten Gelenkerkrankungen überhaupt. Sie betrifft vor allem Knie, Hüfte, Sprunggelenk und Fuß. Häufig leiden Betroffene jahrelang unter Schmerzen, Steifigkeit und eingeschränkter Beweglichkeit, ohne überhaupt zu wissen, welche Möglichkeiten der Arthrosebehandlung heute zur Verfügung stehen.
Durch seinen multimodalen Behandlungsansatz unterstützt Dr. Pittl als Orthopäde bei Arthrose Patienten dabei, Schmerzen zu reduzieren, die Gelenkfunktion aktiv zu erhalten und das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen.
Was versteht man unter Arthrosetherapie?
Arthrosetherapie umfasst alle medizinischen Maßnahmen zur Behandlung von Gelenkknorpelschäden und deren Begleitbeschwerden. Durch eine gezielte Arthrosebehandlung ist es möglich, Schmerzen zu reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Neben dem Knorpelverschleiß berücksichtigt Dr. Pittl auch muskuläre, biomechanische und entzündliche Faktoren und erstellt Ihnen eine individuelle Arthrosetherapie, die verschiedene konservative und regenerative Verfahren kombiniert. Operative Eingriffe kommen erst dann in Betracht, wenn alle nicht-operativen Maßnahmen ausgeschöpft sind.

Dr. Gregor Pittl
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie in Innsbruck

Häufige Einsatzgebiete der Arthrosetherapie
Die Arthrosetherapie bei Dr. Pittl richtet sich an Patientinnen und Patienten mit Beschwerden an folgenden Gelenken:
- Kniearthrose (Gonarthrose): Schmerzen beim Treppensteigen, Anlaufschmerz, Schwellung
- Hüftarthrose (Coxarthrose): Leistenschmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit beim Gehen
- Sprunggelenksarthrose: Schmerzen beim Abfedern, Instabilität, eingeschränktes Abrollen
- Arthrose im Bereich des Fußes: Beschwerden beim Stehen und Gehen, Zehenmisalignment
- Knochenmarksödem: schmerzhafter Knochenmarksschwund als Begleiterscheinung oder Vorstufe der Arthrose
Früharthrose bei jüngeren Patienten: z. B. nach Sportverletzungen oder bei Fehlstellungen
Wann ist eine Arthrosetherapie sinnvoll & wie lange wirkt sie?
Eine gezielte Arthrosetherapie ist sinnvoll, sobald Gelenkbeschwerden den Alltag, die Mobilität oder sportliche Aktivitäten einschränken, unabhängig davon, in welchem Stadium die Arthrose bereits ist. Gerade bei frühzeitigem Behandlungsbeginn lässt sich der Knorpelverschleiß oft deutlich ausbremsen. Viele konservative Maßnahmen führen zu einer nachhaltigen Schmerzreduktion, insbesondere wenn sie regelmäßig angewendet und kombiniert werden.
Die Wirkung und Wirkdauer der Arthrosetherapie variieren dabei je nach Methode und individuellem Befund:
- Infiltrationen entfalten ihre Wirkung oft innerhalb weniger Tage und können mehrere Wochen bis Monate anhalten.
- Regenerative Verfahren wie die ACP-Eigenbluttherapie zeigen häufig einen langsam aufbauenden, nachhaltigen Effekt.
- Eine multimodale Arthrosebehandlung, also die Kombination mehrerer Ansätze, erzielt in der Regel die besten und dauerhaftesten Ergebnisse.
Anamnese und Untersuchung
Erhebung der Beschwerdegeschichte, Lokalisation und Intensität der Gelenkschmerzen, Beurteilung von Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit.
Diagnostische Einordnung
Bildgebende Diagnostik (Röntgen, MRT) zur Beurteilung des Knorpelzustands, eventueller Fehlstellungen und begleitender Strukturveränderungen. Entscheidung, welche Therapieformen sinnvoll kombinierbar sind.
Therapieplanung
Erstellung eines individuellen Behandlungsplans unter Einbezug aller relevanten Faktoren – Schweregrad, Gelenk, Lebensumstände, sportliche Aktivität, Behandlungsziel.
Durchführung
Präzise Umsetzung der gewählten Maßnahmen. Infiltrationen erfolgen bei Bedarf ultraschallgezielt für eine sichere und exakte Applikation.
Verlaufskontrolle
Regelmäßige Beurteilung des Therapieerfolgs und Anpassung der Arthrosebehandlung bei Bedarf.

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Dr. Gregor Pittl
Die Arthrosetherapie bietet vielfältige Möglichkeiten zur Behandlung von Gelenkverschleiß und ist ein zentraler Bestandteil der modernen konservativen Orthopädie. Mit einem multimodalen Ansatz lassen sich in vielen Fällen auch fortgeschrittene Befunde wirkungsvoll behandeln. Wenn Sie unter Gelenkschmerzen leiden und eine fundierte Arthrosebehandlung suchen, lassen Sie sich von einem erfahrenen Arthrosespezialisten beraten. Eine Sprechstunde bei Dr. Pittl in Innsbruck ist auch im Rahmen einer Privatordination möglich.

Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Arthrosetherapie?
Arthrosetherapie umfasst alle nicht-operativen Maßnahmen zur Behandlung von Gelenkknorpelschäden: von Infiltrationen über regenerative Verfahren wie ACP bis hin zu Physiotherapie, Stoßwellentherapie und orthopädischen Hilfsmitteln.
Was hilft bei Knie- oder Hüftarthrose?
Bewährt haben sich gezielte Infiltrationen, die ACP-Eigenbluttherapie, Magnetfeld- sowie Stoßwellentherapie sowie gelenkkräftigende Physiotherapie. Auch Einlagen und eine Anpassung der körperlichen Belastung spielen eine wichtige Rolle.
Wann sollte ich einen Orthopäden bei Arthrose aufsuchen?
Bei anhaltenden Gelenkschmerzen oder Bewegungseinschränkungen ist eine frühzeitige Abklärung sinnvoll.
Wie lange dauert eine Arthrosetherapie?
Das hängt von Schweregrad und Gelenk ab. Einzelmaßnahmen wie Infiltrationen wirken kurzfristig, ein vollständiges Behandlungsprogramm erstreckt sich meist über mehrere Wochen bis Monate und wird individuell angepasst.
Ist die Arthrosetherapie schmerzhaft?
Die meisten Verfahren sind gut verträglich und werden individuell angepasst.

